Yuishinkan Goju-Ryu Karate-Do Kamen/Bergkamen

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Sommerlehrgang 2016

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen fand der diesjährige Internationale Karate Do Sommerlehrgang des KKB e.V. statt. Rund 300 Karatekas aus dem In- und Ausland waren angereist. Fritz Nöpel hatte wieder hochgraduierte Karate-Lehrer eingeladen, die von 10.00 bis 17.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm anboten, bei dem für jeden, vom Weißgurt bis zum Danträger, etwas dabei war. Hier seien nur einige Beispiele aus dem Trainingsprogramm genannt:

Meister Nöpel zeigte seine bevorzugten Techniken und ließ diese als Selbstverteidigungsformen üben. In einer anderen Einheit stellte er die Jukuren No Kata vor. Bei Ulrich Heckhuis gab es Kihon Ido für den 1. Dan sowie Kumite Ura. Manuela Schäfer unterrichtete Kihon und Partnerformen. Alf Lehmann ließ die Kata Sanchin laufen. Tobias Zöllner führte die Teilnehmer stufenweise an die Selbstverteidigung heran und bei Felix Lehman wurden Kihon und Kumite Ura geübt.

In den Pausen konnten sich die Teilnehmer bei Kaffee, Kuchen und Würstchen vom Grill stärken.

Der Hellweger Anzeiger hatte zwei Mitarbeiter geschickt, die  den Meister, der in diesem Jahr auf 60 Jahre aktives Karate Do zurückblicken kann, interviewten.

Im Anschluss an die Trainingseinheiten fand eine Dan-Prüfung statt. Zuvor gab es aber noch eine Überraschung:  Für sein Lebenswerk bekam Fritz Nöpel den 10 Dan verliehen und zwar von der European Goju Ryu Karate Do Federation. Diesen Verband hat er seinerzeit mitgegründet und ist heute Honorary President. In seiner bescheidenen Art ging Fritz nur beiläufig auf die Verleihung ein, so dass dieses Ereignis fast unterging. Der DKV  überreichte dem Meister für seine Verdienste die Platinnadel.

Die Dan-Prüfung fand auf hohem Niveau statt: Ein Großteil der 17 Teilnehmer trat zum 6., 7. oder 8.Dan an. Alf Lehman (zum 5. Dan) und Felix Lehmann (zum 4. Dan) vom KKB e.V. beeindruckten mit hohem technischem Können und großer Einsatzbereitschaft. Auch die anderen Prüfungsanwärter zeigten sehenswerte Leistungen. Alle bestanden die Prüfung. Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank an die fleißigen Helfer vom KKB e.V., die wieder für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten.


Jukuren No Kata


Partnerformen (im Hintergrund ein Teil der Flagen-Parade der teilnehmenden Dojos).


Alt und jung "treffen" sich auf dem Sommerlehrgang.


Sayonara mit der Kata Tensho.


 

DKV Ehrennadel für Fritz Nöpel

Zu seinem 60jährigem Karatedojubiläum hat der DKV Fritz Nöpel die Ehrennadel in Platin verliehen. DKV Vizepräsident Ulrich Heckhuis überreichte die Auszeichnung auf dem Yuishinkan Sommerlehrgang in Kamen. Herzlichen Glückwunsch!
 

10. Dan für Fritz Nöpel

Fritz Nöpel erhält den 10. Dan im Goju-Ryu Karatedo



Auf dem Yuishinkan Sommerlehrgang in Kamen feierte Fritz Nöpel sein 60jähriges Karatedojubiläum. Fritz Nöpel wurde auf diesem Lehrgang der 10. Dan verliehen. Die Urkunde wurde von Pieter Harms, Schatzmeister EGKF, übergeben. Im Hintergrund Horst Nehm, Vizepräsident der EGKF.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser hohen und seltenen Auszeichnung.





EGKF=European Goju-Ryu Karate-Do Federation
 

2.-Dansha-Lehrgang vom 24.4.2016

Ein Dansha-Lehrgang unter der Leitung von Jürgen Beuerlein und Alf Lehmann fand am Sonntag, den 24. April im Kamener Dojo statt.

Den ersten Teil übernahm Alf, als Einstieg gab es ein Mondo, bei dem in Kleingruppen folgende Fragen bearbeitet wurden: Was bedeutet Kata im Karate?, Was ist Bunkai?, Was bedeutet Omote / Okuden? Die Ergebnisse wurden anschließend in der Gesamtgruppe vorgetragen und besprochen. Des weiteren verteilte Alf einen englischen Text von Jesse Enkamp zum Thema „3 Arten von Bunkai“. Der Text wurde in den Kleingruppen übersetzt und dann im Plenum diskutiert.

Im praktischen Teil stellte Alf die 4 kleinen Katas vor und ließ diese üben.

Nach der Pause machte Jürgen mit den 12 Fäusten weiter. Zunächst wurden diese als Einzeltechniken im Stand geübt. An den Pratzen konnte dann jeder die verschiedenen Fäuste auf die persönliche Eignung testen. Weiter ging es mit Kihon Ido. Die Teilnehmer sollten sich zu jeder Faust eine Kombination ausdenken.

Den Abschluss des Lehrgangs bildeten die Kata Sanchin sowie das „Schärfen der Waffen“ mit verschiedenen Übungen zur Nutzbarmachung der Fäuste.

Mit 35 Teilnehmern war der Lehrgang wieder gut besucht.


Kleine Kata: Nr. 1


Kleine Kata: Nr. 3

 

Shortcuts

Grasshopper: Sensei Tookidooki!!

Sensei Tokidoki: Yup.

Grasshopper: Sensei, die Kata Sanchin ist manchmal ganz schön anstrengend, kann man da nicht etwas anders stehen und nicht so dolle anspannen?

Sensei Tokidoki: ??

Grasshopper: Ja, einfach etwas ändern , hier und da, geht dann bestimmt besser.

Sensei Tokidoki: Es gibt verschiedene Stufen des Lernens, was denkst du, wo du bist?

Grasshopper: Verschiedene Stufen, Kyu- und Dangrade kenn ich doch.

Sensei Tokidoki: ...nein, SHUHARI, du bist in der RI-Stufe?

Grasshopper: Schuharri? Klar bestimmt. RIchtig gut Bescheid weiß ich doch.

Sesnei Tokidoki: Da fällt mir Sensei Kisaki ein....

„Es gibt heutzutage jedoch Fraktionen, die sogar die Grundlage der Sanchin des Goju-Ryu verändern und vereinfachen,

um diese einfacher zu erlernen und/ oder sie unkomplizierter zu lehren.

Dies ist ein großer Fehler. Eine Grundlage ist und bleibt eine Grundlage.

Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass Karate an sich das Schwierige des Ganzen ist.

Ich wiederhole: nur diejenigen, die das Training (in Okinawa nennt man es „das Leiden“)

kontinuierlich wiederholen, können sich die Kata aneignen.“

 

Grasshopper: Häh, viel Text.

Sensei Tokidoki: Heißt so viel wie no shortcuts, ....... no shortcuts Grasshopper.

 


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