EBI
EBI (jap. Krabbe) - alte Übung in neuem Glanz
Ebi, eine Übung, die in den Yuishinkan-Dojos lange Zeit zum Standard des Körpertrainings gehörte, ist mit einigen anderen Übungen aus den Dojos verschwunden.
Der Grund dafür ist sicherlich darin zu sehen, dass man im Training verstärkt auf körpergerechte und nicht schädigende Übungen ausgewichen ist (Gott sei Dank!).
Bei den Ebi in der altbekannten Form wurde zu Recht die übermäßige Hohlkreuzbildung und die damit verbundene Gefahr für den Lendenwirbelbereich bemängelt.
Leider sind die Ebi nicht modifiziert, sondern einfach über Bord geworfen worden.
Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass sich doch jemand Gedanken dazu gemacht hat.
Im Philippka-Verlag (D. und H.-D. Antretter/H. Luthmann "Dehnen und Kräftigen 2/Gymnastik die stark macht") ist eine Sammlung mit Übungskarten erschienen, in der unter anderem auch die Ebi enthalten sind. Einer der Autoren betreibt übrigens ein Sportstudio zur Rehabilitation von Sportlern aller Disziplinen.
Zur Übung
Nachteil:Beim Nachlassen der Leistungsfähigkeit "ungesunde" Ausführung (siehe Bild "F").
Vorteil:Ganzkörperübung mit der Mischung Kraftausdauer im "Antrittsbereich"
Und wie viele macht man davon?
Anfangen sollte man mit 30-50 Stück, dann kann man sich auf bis zu 100 Stück steigern.Als Variation kann man Ebi auch auf den Fäusten (Seiken) machen (man hat auch schon Leute gesehen, die Ebi auf dem Kamm (Keiko-Ken) ausgeführt haben).
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